Ein älterer Herr und eine ältere Frau, beide mit einem weißen Shirt lachen gemeinsam

Die Hautalterung

Es ist der Hautalterung zu „verdanken“, dass wir Falten bekommen und unser Hautbild mit den Jahren brüchiger wird. Doch warum und wie altert Haut eigentlich? Welche Mechanismen kommen bei der Hautalterung ins Spiel?

Das 25. Lebensjahr stellt einen Einschnitt in der Entwicklung der Haut dar. Bei den meisten entstehen in diesem Alter die ersten kleinen Einkerbungen. Zarte Krähenfüße entstehen, die Nasolabialfalten werden markanter und langsam ziehen sich Furchen durch die Stirn. Bis in die Dreißiger laufen die Altersprozesse jedoch sozusagen unter dem Radar ab. Die ersten Fältchen entstehen, sind jedoch mit dem bloßen Auge oftmals noch nicht zu erkennen. Dann, Anfang bis Mitte der Dreißiger, kommen die feinen Linien ans Tageslicht, wo sie uns für den Rest unseres Lebens mit zunehmender Sichtbarkeit begleiten.

Bleibt die Frage: Welche Veränderungen bewirken eigentlich, dass die Haut altert?

Wie die Haut altert

Hautalterung ist ein natürlicher Vorgang. Der gesamte Körper altert, doch keiner Körperregion kann man ihr Alter so leicht ansehen wie der Haut. Der Großteil der Veränderungen findet in der Lederhaut, der Zwischenschicht der Haut, statt. Diese besteht mehrheitlich aus straffem Bindegewebe, das durch ein Gleichgewicht von Kollagen und Elastin fest und dehnbar zugleich ist.

Mit zunehmender Zeit sinkt der Anteil an diesen beiden Substanzen jedoch. Gleichzeitig wird auch der Wassergehalt reduziert. Die Haut trocknet langsam aus, weil sie mit zunehmendem Alter weniger Wasser speichern kann. Da das Volumen geringer wird, schwindet auch der Umfang der Hautschichten, sodass die Haut dünner wird und darunterliegende Strukturen wie Adern und Knochen preisgibt.

Ein weiteres Merkmal der Hautalterung ist der Zeitraum zwischen Zellteilungen in der Oberhaut. Während sich die Zellen in jüngeren Jahren etwa jeden sechsundzwanzigsten Tag teilen, brauchen sie dafür später die doppelte Zeit. Man könnte also behaupten, die Haut habe ein angeborenes Ablaufdatum, das sich mit der Zeit immer deutlicher abzeichnet.

Das Mienenspiel ist ein ausdrucksstarker Bestandteil unserer Körpersprache und lässt uns lebendig werden. Für die Haut sind die Muskelbewegungen im Gesicht nur hinsichtlich der Muskelstärke hilfreich. Die Anstrengung der verschiedenen Muskeln und Nerven stimuliert zwar das neuromuskuläre Zusammenspiel, ruft jedoch auch eine Vertiefung der Einkerbungen in der Haut hervor.

Das Alter der Haut und äußere Einflüsse

Die Hautalterung lässt sich nicht ausschließlich auf gerontologische und genetische Ursachen zurückführen. Auch die Umwelt verkörpert einen nicht zu unterschätzenden Faktor in der Entwicklung des äußeren Hautbildes.

Sie haben sicher schon oft gehört, dass Menschen, die oft ins Solarium gehen, wesentlich schneller Falten bekommen. Diese Erkenntnis rührt von der hautschädigenden Wirkung von UV-Strahlen her. Die Laserstrahlen der Sonnenbank imitieren die intensiven Strahlen des Sonnenlichts. Eine Überversorgung an Sonnenlicht lässt übrigens nicht nur die Haut altern, sondern senkt überdies die Leistungsfähigkeit des Immunsystems und verhilft Herpeserkrankungen zum Durchbruch.

Andere Risikofaktoren finden sich in Alkohol und Stress. Noch riskanter ist es, wenn man jahrelang raucht.

Die in der Zigarette enthaltenen Stoffe verändern den Hormonkreislauf, sodass die Östrogenversorgung nicht mehr in den regulären Bahnen verläuft. Frauen sind aus diesem Grund wesentlich gefährdeter, was den Einfluss von Nikotin auf die Faltenbildung angeht.

Eine schlechte Ernährung, ein hoher Cholesterinspiegel und unregelmäßige Wasserzufuhren begünstigen das Aufkommen von freien Radikalen. Sie werden durch Stoffwechselprozesse als Nebenprodukte freigesetzt und stehen im Verdacht, wichtige Moleküle des menschlichen Organismus‘ anzugreifen, darunter DNA, RNA und Proteine.

Proteine sind als Fasern an der Zusammensetzung der Hautschichten beteiligt. Sie bilden quasi zusammen mit Kollagen und Elastin das Skelett der Haut. Wenn die Funktionsweise der Faserproteine beeinträchtigt wird, führt dies zu weniger Struktur. Die Resistenz der Haut gegenüber reißenden Bewegungen und Umwelteinflüssen sinkt. Nahrungsmittel, die mutmaßlich die Freisetzung von freien Radikalen beschleunigen, sind rotes Fleisch, Softdrinks und viele mehr, im Prinzip übermäßig fettige und zuckrige Speisen und Getränke aller Art.

 
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